Fallbeispiele

Generalsanierung der Orgel

Antoniterkirche, Köln

Die 1969 von uns erbaute Orgel in der Antoniterkirche ist aufgrund ihrer innerstädtischen Lage in Köln wichtiger Teil des Kirchenmusikalischen Zentrums von Köln.

Im Zuge einer Generalsanierung der Orgel (Reinigung des Instrumentes, Erneuerung der Orgelelektrik nach VDE-Sicherheitsstandard, Einbau einer SPS-Steuerung aus unserem Hause, Bau eines neuen 3-manualigen Spieltisches) sollte das klangliche Spektrum durch romantische Register in einem zusätzlichen schwellbaren Auxiliärwerk erweitert werden.

Im Zuge der Intonationsarbeiten wurde die Anfang der 90 er-Jahre begonnene Kultivierung der Grundstimmen konsequent fortgeführt und somit eine universal-einsetzbare Orgel mit kultivierter, neobarocker Klangkultur und zusätzlichen romantischen Orgelstimmen geschaffen. Durch die SPS-Steuerung und unserem selbst entwickelten Spieltisch können ergonomisch günstig die 7 Register des Auxiliarwerkes auf jedes Manual und Pedal unabhängig zugeschaltet werden.

Zweimanualige englische Orgel
mit 9 Manualregistern und 2 Pedalregistern

Notre Dame, Jerusalem

In der Kirche des Pilgerzentrums Ponifical Institute of Notre Dame bestand die sehr unbefriedigende Situation der Nutzung eines alten Elektroniums. Bei Beratungen unsererseits empfahlen wir den Ankauf und die Restaurierung/Renovierung einer kleinen englischen Orgel, die den liturgischen und kleinkonzertanten Ansprüchen voll genügen sollten.

Zudem sollte sich die Orgel architektonisch homogen in die Kirche einfügen. Die Orgel wurde in vielen Bereichen original beibehalten und überholt, aber im Bereich der Windladen konstruktiv umgebaut, um eine Funktionssicherheit aufgrund des extremen Klimas in Jerusalem zu gewährleisten.

Im Zuge der Arbeiten wurden auch an Stelle der alten Zinkpfeifen neue Zinn-/-Bleilegierte Pfeifen im Orgelprospekt eingesetzt.

Sanierung einer neo-barocken Orgel

Kreuzkirche Betzdorf

Die 1955 von der Firma Oberlinger erbaute Orgel mit 3 Manualen und 42 Registern war in vielen Bereichen überholungswürdig. Die elektrische Registersteuerung entsprach nicht mehr den gültigen VDE-Sicherheitsvorschriften, die Intonation war extrem neobarock spitz bzw. viele Pfeifen funktionierten gar nicht. Erhebliche Probleme bereitete auch die mechanische Tontraktur, die sehr schwer spielbar war.

Im Zuge einer Ausschreibung empfahlen wir aus ökonomischen Gründen der Kirchengemeinde, die Orgel aufgrund konstruktiver und daraus folgend physikalischer Gegebenheiten auch in der Manualtraktur zu elektrifizieren. Dies bot einerseits die Möglichkeit in Verbindung mit einer modernen SPS-Steueranlage Sub-Koppeln als klangliche Ergänzung hinzu zu fügen und andererseits die „Kräfte“ an den Manualtasten durch eine Druckpunktsimulation zu vereinheitlichen, zum Vorteil einer optimalen Spielfähigkeit. Bei der Intonation der Orgel wurde die Grundtönigkeit befördert und behutsam die Klangspitzen abgemildert. So konnten wir im Ergebnis eine kultiviert authentisch klingende Orgel aus der Hochblüte des neo-barocken Orgelbaus schaffen.

Wir sind mit allen technischen Orgel-Systemen vertraut und stehen mit unserer langjährigen Erfahrung gerne unseren Kunden beratend zur Seite. Sprechen Sie uns an!

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